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Handverlesener Perlenschmuck, subtil erotisch und wunderschön
Perlenschmuck verstand es schon immer, die Sinne auf vielschichtige Weise anzusprechen. So sind Perlen optisch von großer Schönheit und erfreuen das Auge. Aber nicht nur im Visuellen liegt der große Reiz der Perlen. Es ist insbesondere ihre sagenumwobene und bis heute wundersame Entstehung, die Perlen so besonders macht. Das Wunder, wie innerhalb einer Muschel aus einem an und für sich unspektakulärem Einschluss etwas Wunderschönes heranwächst – einfach so, wie ein süßes Versprechen.

Dieses Wunder hat die Menschen seit jeher zu einer regen Mythenbildung rund um die Bedeutung und Symbolik der Perlen angeregt. Und nicht selten kamen da auch Verbindungen mit subtiler Erotik auf. So sahen die alten Griechen die Perle gar als ein Symbol der Göttin Venus. Diese wurde dem Mythos nach aus dem Meerschaum geboren. Wenn man bedenkt, dass Perlen ähnlich mysteriös geboren werden, dann wundert diese Schlussfolgerung der Griechen kaum.

Oft wurde die Perle aber auch mit dem Symbol der Jungfräulichkeit assoziiert. Doch was ist Jungfräulichkeit anderes als eine andere Kehrseite von Erotik? Der Reiz der Unberührten ist somit ein Ausdruck, der dem Perlenschmuck (http://www.perlenforum.de) innewohnen kann. Denn bei der Jungfräulichkeit als Symbol geht es eher selten um die Tugend des Verzichts sondern um das Versprechen von Reinheit und Unberührtheit – was ja auch von vielen als anzüglich betrachtet wird.

Die erotisch angehauchte Bedeutung der Perlen lässt sich also nicht von der Hand weisen. Und wenn man sich bewusst macht, dass vor allem Frauen – als das anerkannte schöne Geschlecht – Perlenschmuck tragen, dann sieht man, dass dieses subtile Erotik der Perlen bis heute noch nichts von ihrer Strahlkraft eingebüßt hat. Und ist Erotik nicht eines der grundsätzlichen und in der Kultur seit Anbeginn überlieferten Bedürfnisse? Dadurch ist Perlenschmuck auch heute noch von ungebrochener Symbolik.